GLOBAL OHR - Newscast vom Tuesday, 25. August 2026, 04:00 Uhr Es ist 4 Uhr. Hier ist Global Ohr. Die Themen: - Die USA verschärfen den Druck auf Iran. Teheran reagiert trotzig. - Die EU genehmigt der Ukraine umfangreiche Verteidigungskredite. - Die Vereinigten Staaten planen Massenentzug von Visa für Asylsuchende. - Die Bundesregierung diskutiert Klimapolitik und Wirtschaftswachstum. - KI-Überwachungssysteme in Deutschland stoßen auf Kritik. Nahost. Die Vereinigten Staaten haben ihren wirtschaftlichen Druck auf Iran erheblich verstärkt. US-Beamte bezeichnen die neue Kampagne als „wirtschaftlichen D-Day“. Das US-Außenministerium hat Sanktionen gegen iranische Personen und Unternehmen verhängt. Diese sind am Handel mit Erdöl und Petrochemikalien beteiligt. Sie unterstützen auch militärische Aktionen gegen US-Streitkräfte. Der iranische Parlamentssprecher Mohammad Baqer Qalibaf wies die US-Drohungen als „große Worte“ zurück. Er erklärte, Irans Handelspartner würden solche Beschränkungen nicht befolgen. Irans oberster Sicherheitsbeamter und Präsident Masoud Pezeshkian forderten die USA auf, ihren Ansatz zu ändern. Sie warnten, Zwang erschwere die Umsetzung von Abkommen. Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden sieht den Wirtschaftskrieg als „Hauptschlachtfeld“. Ein Sprecher der Revolutionsgarden drohte, Amerikas vitale Interessen anzugreifen. Dies schließt Energie-Engpässe ein, falls Irans Infrastruktur bedroht wird. Oman verhandelt Berichten zufolge ein Abkommen zur Straße von Hormus mit Iran. Dieser Schritt ist strategisch wichtig für Teheran. Für Oman ist es ein Balanceakt wegen seiner US-Allianz. Ein Tanker wurde Berichten zufolge vor Omans Küste von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen. Die Besatzung ist in Sicherheit. Es wurden keine Umweltschäden gemeldet. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu behauptete, Iran habe versucht, einen seiner Söhne zu ermorden. Ukraine. Am Unabhängigkeitstag der Ukraine genehmigte die Europäische Union Verteidigungskredite in Höhe von 7 Milliarden Euro. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekräftigte Europas „unerschütterliche und konkrete“ Unterstützung. Nordische und baltische Staats- und Regierungschefs trafen am Vorabend des Tages in Kiew ein. Dies zeigte starke internationale Solidarität. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte die Widerstandsfähigkeit der Nation. Er hob auch einen Mangel an Abfangraketen hervor. Europäische Partner haben weitere Unterstützung zugesagt. Großbritannien soll Zugang zu ukrainischen Schlachtfelddaten für KI-Training erhalten. Dies soll die Verteidigung und nationale Sicherheit beider Länder unterstützen. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul räumte einen Finanzierungsengpass für Militärhilfe ein. Er besprach dies mit dem neuen ukrainischen Verteidigungsminister. Das NATO-Bündnis durchläuft eine bedeutende Umstrukturierung. Es gibt Forderungen nach höheren europäischen Verteidigungsausgaben. Berichte deuten auch auf Schäden am schützenden Sarkophag über dem Reaktor von Tschernobyl hin. Diese Struktur wurde mit internationaler Hilfe gebaut. Amerika. Die Vereinigten Staaten planen Berichten zufolge, Geschäfts- und Touristenvisa zu entziehen. Diese Maßnahme könnte bis zu 200.000 Asylsuchende betreffen. Bei Umsetzung wäre dies der größte einzelne Massenentzug von Visa in der US-Geschichte. Diese Entwicklung findet inmitten breiterer Diskussionen über die US-Einwanderungspolitik statt. Sie bezieht sich auch auf Bedenken bezüglich des Datenzugriffs. Separat haben die USA ihr Handelsembargo gegen Kuba verlängert. Das Embargo ist nun um ein Jahr verlängert. Es bleibt bis zum 14. September 2027 in Kraft. Dies setzt eine langjährige Politik fort. Die Verlängerung spiegelt anhaltende Spannungen zwischen den beiden Nationen wider. Deutschland. Die Bundesregierung hielt eine Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg ab. Die Diskussionen konzentrierten sich auf Klimapolitik und Wirtschaftswachstum. Umweltminister Carsten Schneider sprach sich für eine ambitionierte Klimapolitik aus. Er bezeichnete neue Klimatechnologien als „Wachstumsmotoren“. Schneider betonte Deutschlands Vorreiterrolle beim Klimaschutz. Es bestehen Bedenken innerhalb der Grünen und Linken. Sie fürchten einen Machtgewinn der AfD bei der kommenden Landtagswahl am 6. September. Der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak nannte dies eine „reale Gefahr“. Er erklärte auch, sie sei „eindämmbar“. Unterdessen fordert die Belegschaft von Volkswagen Klarheit vom Vorstand. Sie sind besorgt über mögliche Stellenstreichungen und Werksschließungen. Dies liegt an der Unterauslastung in vier deutschen Fabriken. Das Unternehmen will Schließungen vermeiden. Deutschland KI. In Berlin werden am Kottbusser Tor etwa 30 Überwachungskameras installiert. Diese Kameras sind mit einem KI-System verbunden. Dieses System führt eine automatisierte Verhaltenserkennung durch. Es gibt Pläne für weitere Standorte. Diese Initiative hat „harte Kritik“ an der KI-Überwachung hervorgerufen. Ähnliche Systeme werden in Bremen implementiert. Ein Drittel der öffentlichen Verkehrsmittel wird dort mit Verhaltensscanner-Software ausgestattet. Gleichzeitig steht ein neues „Grenzpartnerschafts“-Abkommen kurz vor dem Abschluss. Dieses Abkommen würde Staaten, die visafreies Reisen anstreben, dazu verpflichten, den USA umfassenden Datenzugriff zu gewähren. In den USA gibt es Forderungen nach einer Untersuchung angeblicher „Bücherverbrennungen“ durch KI-Giganten. Kritiker argumentieren, massenhafter Bücherkauf und -zerstörung zielten darauf ab, „die wesentlichen Inputs der KI-Entwicklung zu monopolisieren“. Es wurden auch Bedenken geäußert, dass Regierungsbehörden Zugang zu E-Mails von Amerikanern fordern. Diese Forderungen richten sich an Internetdienstanbieter. Das war Global Ohr. Alle Meldungen zum Nachlesen finden Sie auf mty.de. Bleiben Sie kritisch.